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| Das Landhaus |
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Am Ende des 17. Jahrhunderts liess Baron Giambattista Gentilotti, Hofrat der Kaiserin Maria Theresia von Österreich, die Gruppe landwirtschaftlicher Gebäude aus der Zeit um 1500 auf dem Hügel von Novaline umbauen. Es entstanden die geschmückten barocken Fassaden, die Statuen und die symmetrischen Treppen des Haupteingangs mit Blick auf das Tal der Etsch.
Die Ausrichtung des Landhauses und seine Lage sind ideal, um an sonnigen Nachmittagen von einem frischen Hauch erfrischt zu werden. Die Familie Gentilotti wurde so bedeutend, dass Giovanni Benedict, Sohn von Giambattista, 1725 vom Bischof von Trient geadelt wurde.
Mit der Zeit wurde das Anwesen zu einem autarken Geschäftsbetrieb. Zehn Fmailien bewohnten die Gebäude und bewirtschafteten die dazugehörige Landwirtschaft, Viehhaltung, Weinberge, Kelterei und Weinkeller. Ein Mauerring schützte die Anlage.
1866 musste der damalige Eigentümer, Baron Salvadori, fürchten, ohne eigene Nachkommen zu sterben, so dass das Anwesen an seinen Cousin von Hohenstauffen gefallen wäre. In der Weihnachtsnacht heiratete er deshalb Marianna Tamanini, die 16 jährige Tochter von Landarbeitern. Sie gebar ihm einen Nachkommen, so dass das Landhaus im Besitz der Salvadori blieb. |
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